Glaubens- und Lebenshilfe

Glaubens- und Lebenshilfe

Jesus Christus - damit das Leben gelingt

Hilfe - die Sorgen erdrücken mich

Was bereitet den Menschen Sorgen?

So gut wie alle Belange des täglichen Lebens und menschliche Bedürfnisse können zu quälenden Sorgen werden. Dabei stehen die Bedürfnisse des Lebensunterhaltes wie Essen, Trinken, Bekleidung und Wohnung im Vordergrund. "Werde ich auch morgen noch genug zu essen haben?" Diese Frage drängt sich immer wieder auf.

Sorgen können bereiten:

Wie wirken sich Sorgen aus?

Warum machen Menschen sich Sorgen?

Der Mensch ist auf das eigene Leben fixiert. Er richtet sich auf materielle Dinge aus und erhofft von ihnen die Erfüllung seiner Bedürfnisse. Er versucht, sein Leben selbst in den Griff zu bekommen und muss dabei erfahren, dass er dabei immer wieder scheitert. Er vertraut auf seine eigene Kraft und stößt immer wieder an seine Grenzen. Äußere Umstände wie ein unsicherer Arbeitsplatz, eine ungewisse Zukunft erfüllen ihn mit Angst. Probleme türmen sich wie ein Berg vor ihm auf, aber er findet keinen Ausweg, keine Lösung. Oft fühlt der Mensch sich allein gelassen mit seinen Problemen und Sorgen. Keiner ist da, der ihm hilft, niemand, der ihm zur Seite steht. Das verstärkt noch seine Angst.

Sorgen sind ein Zeichen mangelndes Vertrauen zu Menschen und vor allem zu Gott. Jesus bringt das Sorgen der Menschen mit ihrem Unglauben zusammen. Sie verlassen sich nicht auf Gott und so sind sie auf sich selbst angewiesen. Das führt in das Sorgen.

Wie kommen wir aus den Sorgen heraus?

Das Sorgen können wir nur hinter uns lassen, wenn wir erkennen, dass wir aus eigener Kraft unser Leben nicht in Griff bekommen können und daher auf Gott angewiesen sind. Die entschlossene Umkehr zu Gott hin befreit allein von allem krampfhaften Selbermachen und Ehrgeiz. Jesus macht uns das Angebot, dass wir alle unsere Sorgen ihm bringen und an ihn abgeben dürfen. Wer das tut, wird erfahren, dass Jesus die Sorgen tatsächlich abnimmt. Er nimmt unser Leben in seine Hand und sorgt für uns, auch für unsere irdischen Belange.

Es geht im Tiefsten um die Frage, wovon der Mensch sich bestimmen und "in Beschlag" nehmen lässt. Die Alternative heißt "Sorgen oder Vertrauen". Verlässt sich der Mensch weiterhin auf sich selbst, werden die Sorgen ihn erdrücken. Glaubt er aber an Jesus und vertraut ihm, wird Jesus ihm seine Sorgen abnehmen. In der Bibel im Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 25 fordert Jesus uns geradezu auf, sich keine Sorgen zu machen: "Macht euch keine Sorgen um euer Leben, ob ihr etwas zu essen oder zu trinken habt, und um euren Leib, ob ihr etwas anzuziehen habt! Das Leben ist mehr als Essen und Trinken, und der Leib ist mehr als die Kleidung!" Jesus macht deutlich, dass keiner mit seinen Sorgen sein Leben verbessern kann. Sie sind umsonst. Sie zehren nur auf und verkürzen das Leben. Jesus fordert auf, rückhaltlos Gott zu vertrauen. Er weiß, was wir zum Leben brauchen und er wird es uns geben.

Wer rückhaltlos Gott vertraut, wird frei von irdischer Abhängigkeit und macht Erfahrungen der Fürsorge Gottes. Allein das Vertrauen auf die Verheißung, dass der Vater im Himmel für seine Kinder in jeder Situation einsteht und sie versorgt, befreit vom krampfhaften Festhalten zum getrosten Loslassen aller denkbaren Sorgen.

Ich weiß, dass dies ein schwieriger Satz ist. Wer kann das schon, sich so ohne weiteres auf Gott verlassen? Die Erfahrung, dass wir wirklich in Gottes Händen geborgen sind, kann nur der machen, der die nötigen Glaubensschritte wagt. Das heißt, eigene Sicherheiten loslassen und dem Wort Jesu vertrauen.

Im Matthäusevangelium 14, 22-33 wird uns davon berichtet, dass die Jünger Jesu sich im Boot auf dem Meer befinden. Plötzlich kommt Sturm auf, der das Meer aufpeitscht. Das Boot droht zu kentern und unterzugehen. Da kommt Jesus auf dem Wasser auf sie zu. Auf das Wort Jesu hin verlässt Petrus das Boot und tritt auf das Wasser. Er geht nicht unter; das Wasser trägt ihn.

Unser Leben gleicht einem vom Sturm aufgepeitschten Meer. Die Sorgen stürzen auf uns ein wie meterhohe Wellen. Wir drohen unter ihnen unterzugehen. Wir haben uns unsere eigenen Sicherheiten geschaffen. Voller Angst klammern wir uns daran fest und erhoffen von ihnen Hilfe und Rettung. Für die Jünger auf dem Meer war das Boot ihre einzige Sicherheit. Daran klammerten sie sich fest, obwohl sie wussten, dass das Boot untergehen würde und sie mit ihm. Der einzige, der sie retten konnte, war Jesus. Und er rettete sie tatsächlich. Auf das Wort Jesu hin verließ Petrus das Boot, das ihm die einzige Sicherheit war, aber doch in den Abgrund gerissen hätte. Er wagte den Glaubensschritt, eigene Sicherheiten loszulassen und rückhaltlos dem Wort Jesu zu vertrauen. Sein Vertrauen zahlte sich aus. Er ging nicht unter. Das ging aber nur gut, solange er auf Jesus blickte und ihm vertraute. Als er aber von Jesus wegblickte, sah er nur noch die bedrohlichen Wellen und sein Vertrauen schwand und er begann unterzugehen. In dieser Notsituation schrie er zu Jesus: "Herr, rette mich!" Und Jesus rettete ihn aus der Todesgefahr.

Glauben heißt nichts anderes als auf Jesus sehen und seinem Wort vertrauen. Wer auf Jesus schaut, steht über den Dingen. Sobald aber jemand den Blick von Jesus abwendet, werden die Sorgen übermächtig und er geht darin unter. Je kleiner der Glaube ist, desto mächtiger werden die Sorgen sein.

Wenn ich mein Leben von dem bestimmen lasse, was mir Sorgen bereitet, werde ich darin untergehen. Die Sorgen werden mich immer tiefer nach unten ziehen, die Wellen der Sorgen werden über mich zusammenschlagen und ich werde ertrinken. Lebe ich aber mit Jesus, darf ich sicher sein, dass Gott mir meinen Weg bereitet hat, mich diesen Weg führt und auf diesem Weg mich auch versorgt.

 

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